Montag, 11. September 2017

Darwin und die Katzen

Charles Darwin und der Grundstein der Verhaltensbiologie

Als Charles Darwin 1872 sein Buch „On the Expression of the Emotions in Man and Animals“ (Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren) veröffentlichte, da gab es im Gegensatz zu seiner Arbeit „On the Origin of Species“ (Die Entstehung der Arten) 1859 keinen großen Aufstand der Gelehrten mehr.
Gleichwohl war auch Darwins Arbeit zur Mimik und Gestik von Mensch und Tier ein Werk, das der christlichen Schöpfungslehre der damaligen Zeit widersprach. Immerhin hatte der von der Royal Sociaty mit der Royal Medal ausgezeichnete britische Wissenschaftler Charles Bell in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts postuliert, dass die Gesichtsmuskeln des Menschen von Gott geschaffen worden waren, um seine Gefühle ausdrücken zu können.

Samstag, 5. August 2017

Unser Katerbärchen

Hommage an eine außergewöhnliche Samtpfote

Am 28.07.2017 ist unser geliebter Benno Schwarzbär alias Katerbärchen seinen beiden samtpfotigen Mitbewohnerinnen ins Regenbogenland gefolgt. Im Sommer 2002 war die kätzische Dreierbande im Alter von jeweils ca. zwei Jahren aus dem Tierheim zu uns auf den Reiterhof gekommen. Tinka ist 2011 und Sally 2015 über die Regenbogenbrücke gegangen. Von ihnen habe ich mich mit jeweils einer kleinen biografischen Hommage (Erinnerungen an ein Tinktier; Farewell kleine Sally) verabschiedet und so will ich es auch mit unserem geliebten Katerbärchen Benno Schwarzbär halten.

Donnerstag, 3. August 2017

Der geschwätzige Kater

Es war einmal ein Kater, der, wie jeder ordentliche Kater gerne durch die Gegend streifte. Abenteuer erleben war das Größte für den kleinen Kater. Und so war ihm keine Hecke zu dicht, kein Gestrüpp zu undurchdringlich. Denn dort raschelten und wuselten die Mäuse, die Vögel und allerlei anderes Getier. Und wenn der Kater von seinen Streifzügen zurückkehrte, ein wenig zerzaust und zerrupft, dann erzählte er seinen Menschen mit großem Mautzen und Schnattern von seinen kleinen und großen Abenteuern. Und die Menschen freuten sich und antworteten, vor allem aber wurde der Kater gebührend gelobt und gestreichelt. Aber irgendwie hatte der Kater das Gefühl, dass die Menschen gar nicht so richtig verstanden, was er ihnen erzählte, denn sie reagierten immer gleich. Ob er sich lautstark über ein anderes Katzentier, das in sein Revier eingebrochen war beschwerte, ob er ganz vertraulich über sein nächtliches amouröses Abenteuer schwatzte, oder ob er einfach nur erzählte, dass gar nichts los gewesen war, immer legten die Menschen das gleiche Verhalten an den Tag. Natürlich war es schön, gelobt und gestreichelt zu werden, aber der Kleine fühlte sich unverstanden.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Katzenblut

Beim nächsten Wurf, da bist du tot!

Die junge Polizistin Katharina erbt von ihrer ermordeten Tante ein riesiges Anwesen samt dazugehöriger Horde Samtpfoten. Jede Menge Geld gibt’s auch noch dazu und so steht dem Beginn eines neuen Lebens nichts im Wege. Natürlich muss zunächst einmal der Mord an der Tante aufgeklärt werden, Katzenchef Floyd trägt einen erheblichen Teil dazu bei. Auch übrigens zur Aufklärung des anderen Mordes, der irgendwie mit dem Züchermilieu zu tun zu haben scheint.