Samstag, 5. August 2017

Unser Katerbärchen

Hommage an eine außergewöhnliche Samtpfote

Am 28.07.2017 ist unser geliebter Benno Schwarzbär alias Katerbärchen seinen beiden samtpfotigen Mitbewohnerinnen ins Regenbogenland gefolgt. Im Sommer 2002 war die kätzische Dreierbande im Alter von jeweils ca. zwei Jahren aus dem Tierheim zu uns auf den Reiterhof gekommen. Tinka ist 2011 und Sally 2015 über die Regenbogenbrücke gegangen. Von ihnen habe ich mich mit jeweils einer kleinen biografischen Hommage (Erinnerungen an ein Tinktier; Farewell kleine Sally) verabschiedet und so will ich es auch mit unserem geliebten Katerbärchen Benno Schwarzbär halten.


Als die Katzen zu uns kamen, waren sie menschenscheu und besonders Benno hatte eine Heidenangst (Mehr zur Zeit der Katzen auf dem Reiterhof gibt es hier: Die Storyvon Sally und Benno). Es dauerte fast ein halbes Jahr, bevor der schwarze Kater mit weißen Pfötchen, Latz und Bauch und der originellen Gesichtszeichnung vor allem zu meiner Frau Heidi Vertrauen gefasst und sie schließlich zu seiner Menschin erkoren hatte. Ich selbst hatte die Ehre, von dem misstrauischen Katertier als Heidis Anhängsel zunächst geduldet, später sogar akzeptiert zu werden. Benno war ein sehr abenteuerlustiger, gleichzeitig aber auch vorsichtiger Kater, der seine Menschenscheu erst in den letzten Jahren seines Lebens abgelegt hatte.
Wenn Menschen oder fremde Hunde auf den Hof kamen, war der Schwarze nicht mehr zu sehen. Es gab ja auch ausreichend Verstecke und von Mensch und Tier nur wenig besuchte Orte auf dem Hof. Katers Domäne waren Hecken und Sträucher, abgelegene Aussichtsplätze, das Gestrüpp an den Grundstücksgrenzen und nicht zuletzt das „Steinzeitdorf“, das ich für Aktionen mit den Ferienkindern über einen längeren Zeitraum hinweg, Zelt für Zelt errichtet hatte. Jeden Morgen, wenn Katerchen von seinem Kontrollgang durch  das Revier zurückkehrte, machte er plappernd Meldung und war erst zufrieden, wenn wir ihm nach hinten folgten und er uns die neuesten baulichen Veränderungen im „Dorf“ zeigen konnte. Dann hüpfte er maunzend über die Zelte, kratzte voller Eifer am schweren Vlies herum und schaute uns an, als erwarte er Bewunderung für seine Kletterkünste und Neuentdeckungen. Natürlich blieb die nicht aus, auch wenn der eine oder andere allzu gewagte Balanceakt ein wenig missglückte.

Katerchens Flegeljahre

Wie es sich gehört, führte Benno ein Doppelleben. Da war der Kater, der bei Heidi auf dem Bettdeck schlief, sich von ihr streicheln ließ und ihr gegenüber seinem Mitteilungsbedürfnis freien Lauf ließ (dieses Verhalten inspirierte mich damals zu der Geschichte vom geschwätzigen Kater). Und da war der Kater, der stunden- oder nächtelang die Reviergrenze knurrend und brummend gegen auswärtige Katzentiere verteidigte, versuchte, seine Schwester Sally vom Hof zu vertreiben oder den aufdringlichen Elstern den Kampf angesagt hatte. Natürlich war er ebenfalls ein begnadeter Jäger, der es zwar nicht schaffte, die Elstern auch nur ansatzweise zu beeindrucken, wohl aber jeder Menge Mäuse den Garaus machte und voller Stolz Kaninchen anschleppte, die viel zu groß waren, um von den spitzen Zähnen  des Katerchens auch nur verletzt zu werden. In den ersten Jahren auf dem Hof bestand das Leben Bennos vor allem aus Abenteuer und Spaß, der gelegentlich nur durch die Anwesenheit der resoluten alteingesessenen Hofkatze Garfield ein wenig getrübt wurde. Ihr gegenüber hatte sich unser Bärchen einmal gehörig daneben benommen. Er hatte es sich in ihrer Abwesenheit auf ihrem Lieblingskissen gemütlich gemacht. Diese Majestätsbeleidigung blieb von der alten Dame nicht unentdeckt und ihr strafender Blick, eine Prügelei war unter ihrer Würde, hatte den Kater so beeindruckt, dass er jedes Mal, wenn sie sich begegneten, einen möglichst weiten Bogen um die alte Katze machte.
Ansonsten fühlte er sich außerordentlich wohl in seinem Revier. Da gab es Plätze, wo er in Ruhe mit seiner Freundin Tinka abhängen konnte, da gab es den Offenstall, den zu durchqueren ihm offensichtlich in Hoffnung auf Beute besonders wichtig war, wenn die Schwalben dort nisteten obwohl er sich der wütenden Angriffe der wendigen Tiefflieger kaum erwehren konnte . Da gab es die Bande der Reithalle, hinter der es sich so schön jagen ließ. Die Hofbesitzerin brachte das regelmäßig zur Verzweiflung, wenn sich die Pferde während des Reitunterrichts vor den Geräuschen des unsichtbaren Katertieres erschraken. Dass dem Schwarzen auch die metalliclackierte Motorhaube ihres Autos gefiel brachte ihm bei der Chefin auch nicht gerade Pluspunkte ein.

Streiche, Abenteuer, Lebensfreude

Auch für uns war diese Zeit etwas ganz besonderes. Vor der Anschaffung der Dreierbande hatten wir kaum Katzenerfahrung und die Vorstellung, einmal eingefleischte Katzeneltern zu sein, lag uns mehr als fern. Aber Katerchen, der Menschenscheue, hatte sich entschlossen, uns und nur uns an seinem Leben teilhaben zu lassen und uns damit eine neue Welt eröffnet. Vor allem durch seine Leidenschaft, das Versteckspielen, machte er uns mit seinem Revier vertraut. So hatte er es sich zur Gewohnheit gemacht, vor allem zur Fütterungszeit spurlos zu verschwinden. Immer irgendwo ganz in unserer Nähe machte er sich dann schweigend über unsere Lockversuche lustig. Spätestens zehn Minuten, nachdem wir aufgegeben hatten, erschien er dann vor unserer Wohnungstür. Es war ein Ritual und nach und nach bekamen wir heraus, wo seine Verstecke waren. Da gab es das Gestrüpp, das die Pergola am hinteren Ende der Reithalle, bei den Ferienzimmern umwucherte und in das er sich immer dann zurückzog, wenn wir ihn aus irgendwelchen Gründen einzufangen versuchten.
Die Hecken, die den Weg von unserer Wohnung zur Pergola säumten oder die dichten Stauden des Beetes vor dem Gebäude. Das hohe Gras vor der Veranda des Gartenhäuschens oder der wilde Garten an der Zufahrt zum Hof, wo er sich die stundenlangen Brummduelle mit Streunern lieferte. Das Baum-Gebüsch-Dickicht an der Grenze zum Nachbargrundstück und vieles mehr. Wir wussten fast immer, wo er sein könnte, fanden ihn aber dennoch nur, wenn er es wollte. Sogar seine Schleichwege konnten wir ermitteln, allerdings nur mit Hilfe der Elstern. Die hatten es sich zur Angewohnheit gemacht, ihren Lieblingsfeind in den sicheren Höhen der Kronen ihrer Bäume zu verfolgen, und seine potenziellen Opfer lautstark zu warnen, wenn er auf Pirsch war. So manche Nacht haben wir uns voller Sorge um die Ohren geschlagen, wenn Waschbär, Fuchs und streunende Hunde den Hof in Beschlag nahmen und Katerchen einfach nicht nach Hause kommen wollte. Aber immer wieder hat er den Weg zu uns gefunden und unter Beweis gestellt, was für ein taffes Kerlchen er war und welche Zuneigung er inzwischen vor allem zu Heidi entwickelt hatte.

Gravierende Einschnitte

Nach etwa vier Jahren änderte sich die Situation für Kater & Co zum ersten Mal grundsätzlich. Kaum eine Woche nach dem Tod des Hofhundes Nando wurde der Reiterhof zum Hundeparadies. Die beiden Neuen machten ebenso gerne Jagd auf die Katzen, wie die zahlreichen Gäste, die ihre Hunde nun zum Spielen mitbrachten. Selbst die zuvor ruhigsten Rückzugsgebiete der Katzen waren vor den wilden Meuten nicht mehr sicher. Aus souveränen Freigängern wurden notgedrungen Wohnungskatzen mit bestenfalls abendlich-nächtlichem Ausgang. Und 2008 schließlich mussten die drei gänzlich auf Freigang verzichten, weil wir den Hof verlassen und in eine dörfliche Wohnung ziehen mussten. 20 Quadratmeter vernetzte Terrasse, das war alles, was wir den Katzen nun an „Freiraum“ bieten konnten. Vorbei war es mit der Mäuse- und Kaninchenjagd, dem Versteckspielen, den zwischenkätzischen Brummmeisterschaften oder den Streichen der Elstern. Alle Katzen, auch Benno machten beinahe klaglos das Beste aus der neuen Situation. Kein „Protestverhalten“, keine Ticks oder andere Stresssymptome, die bei solch drastischen Veränderungen der Lebensumstände eigentlich zu erwarten gewesen waren. Ganz offensichtlich waren dem Katerchen und den Katzen die Nähe zu ihren Menschen inzwischen wichtiger als alles andere.
Auf seine sportlichen Einlagen brauchte das Bärchen auch in der neuen Wohnung nicht zu verzichten. Ich hatte zwei Kratzbäume gebaut, auf denen der Kater herumturnte wie ein junger Katzengott.  Und wenn der mit der Zeit etwas fülliger gewordene Katerbär mit zwei, drei blitzschnellen Klammersprüngen fast ansatzlos die knapp 2,50 Meter hohe Säule emporgeschossen war und von der kleinen Aussichtsplattform auf uns herunterblickte, dann hatte er den gleichen Beifall heischenden Blick drauf, wie auf den Zeltgiebeln des “Steinzeitdorfes“ auf dem Reiterhof.  Aufgestellt auf der Terrasse konnte er von den Kratzbäumen aus die Dorfkatzenversammlungen beobachten oder den Vögeln nachschnattern, die sich in der Dachrinne häuslich eingerichtet hatten. Und natürlich gab es eine Menge Plätze in Wohnung und Terrasse, an denen er mit seinem geliebten Tinktier abhängen konnte. Seinem früheren Leben kamen die bescheidenen Möglichkeiten, die das neue „Revier“ nun bot nicht einmal im Entferntesten nahe, aber Benno, der von allen drei Katzen mit dem Umzug wohl das Meiste verloren hatte, passte sich an das neue Leben an.

Ein sensibler Rabauke

Nun bestanden seine Abenteuer nicht mehr im vergeblichen Kampf gegen die Elstern, sondern beispielsweise in der Auseinandersetzung mit dem schweren mit Pellkartoffeln gefüllten Kochtopf, der Bärchens Lieblingsspeise nach hartem nächtlichen Ringen erst preisgab, als er laut scheppernd auf dem steinernen Küchenboden landete. Und auch das Versteckspiel hatte Katerchen nicht verlernt. Dabei kannte nicht nur seine  Findigkeit kaum Grenzen, immer wieder stellte sich die Frage: Wie war der Schwarze nur in sein Versteck hineingekommen? Nun, ich möchte es nicht verschweigen, Benno leistete uns des Öfteren auch bei Tisch Gesellschaft, vor allem dann, wenn beispielsweise der Schinken einen allzu verführerischen Duft verströmte. In solchen Situationen zeigte der außergewöhnliche Kater sein besonderes gesellschaftliches Feingefühl. Er starrte das Menschenfutter seiner Wahl an und unterstrich sein Begehren mit ein, zwei dezenten Pfotenhinweisen. Nie hätte er sich in unserer Anwesenheit ohne unsere Zustimmung selbst bedient und wenn wir ihm ein paar winzige Stückchen reichten, dann war er zufrieden und zog sich zurück. Und selbst, wenn er nichts abbekommen hatte, weil es nun einmal nicht gesund war und er schon immer zu Verstopfungen neigte, es gab weder Bettelei noch Protest. Natürlich nahm die Bindung zwischen Heidi und dem Katerchen ständig zu und auch zu mir entwickelte der kleine Schwarzbär so etwas wie Freundschaft und Vertrauen. Dennoch Spielen ging nur mit Heidi, wollte ich ihn bespaßen, setzte er sich augenblicklich hin und betrachtete das Spielzeug, das ihn in Heidis Händen gerade noch in Ekstase versetzt hatte, mit deutlich zur Schau gestelltem Desinteresse. Eines Tages wagte der Kater sogar einen Blick ins Wohnzimmer, wenn Bekannte bei uns zu Besuch waren. Später schlenderte er sogar wie zufällig durch das Zimmer und schaute dabei den Besuch mit großen Augen an. Wurde er allerdings angesprochen, ergriff er erst einmal die Flucht. Aber als er merkte, dass ihm auch von diesen Menschen keine Gefahr drohte, ließ er sich auf einem Kratzbaum nieder und beobachtete das gesellige Zweibeinergeschehen aufmerksam.

Dauerstress und Seelentrost

Als Heidi für längere Zeit ins Krankenhaus und die anschließende Reha musste, überraschte mich Benno damit, dass er jede Nacht zu mir auf die Bettdecke kam, sich kurz streicheln ließ und sich dann schnurrend neben mir zusammenrollte. Ja, auch das Katerbärchen vermisste seine Heidi sehr und ich frage mich, ob er bei mir Trost suchte oder mich trösten wollte. Ich denke, beides war der Fall. Als mein kleines Tinktierchen über die Regenbogenbrücke ging, da brauchte der Kater ebenfalls jede Menge Trost. Denn mit der kleinen Tigerlady, die inzwischen nahezu erblindet war und Medikamente für Herz und Nieren einnehmen musste, verband ihn einen innige Beziehung. Ging es ihr schlecht, war er an ihrer Seite, putzte und wärmte sie. Die gelegentlich zickige alte Dame war einfach seine Lady gewesen.
Da unser Vermieter offensichtlich eine Zwangsneurose hatte, die dazu führte, dass er am Haus ständig etwas abreißen und neu bauen musste und dabei offensichtlich die Lautstärke der Baumaßnahmen als Qualitäts- und Leistungsnachweis betrachtete, entschlossen wir uns 2013 ein weiteres Mal umzuziehen. Der ständige Lärm, der noch durch die einjährige Straßenerneuerungsmaßnahme vor der Haustür gekrönt wurde bedeutete nicht nur Stress für uns, sondern auch für die Katzentiere.
Und wieder musste sich der Kater einschränken. Aus der 20 Quadratmeter-Terrasse, die am Ende wegen des Lärms ohnehin kaum noch nutzbar war, wurde ein sechs Quadratmeter großer vernetzter Balkon mit Aussicht auf Tennisplatz und Straße. Katerchen steckte auch das weg und entwickelte sich zum etwas gesetzteren Schmusetiger, der sich nun entschied, nach immerhin rund 11 Jahren die Todfeindschaft zu Sally aufzukündigen und mit seiner Schwester eine Lebensabschnittsgemeinschaft einzugehen.
Und wenn Katerchen sich nicht gerade von Heidi verwöhnen und bespaßen ließ oder wie ein Besengter über die Catwalks in Büro und Schlafzimmer tobte, hingen die beiden gemeinsam auf Fensterbrettern, Tischchen, Balkon oder Sesseln ab und genossen das Leben. Gerade einmal 20 Monate währte die Idylle, dann verließ uns auch unsere kleine Schwarzmaus. Und wieder war nicht nur unsere Trauer tief, sondern auch die des Katerchens. Dessen Bindung wurde nun auch zu mir immer enger und bald genoss er es auch wenn nicht Heidi sondern ich ihn in seiner Lieblingskiste durch die Wohnung trug und dabei muschelte. Bennobärchen nutzte all die beschränkten  Möglichkeiten, die er noch hatte. Nach rund zwei Jahren in der neuen Wohnung, kurz nach Sallys Abschied rückten die Straßenbauarbeiter mit schwerem Gerät an und erneuerten Kanalisation, Versorgungsleitungen, Bürgersteige, Straße mit dem Material- und Gerätelager und die Versorgungscontainer direkt gegenüber unserem Balkon. Mehr als ein Jahr dröhnte, krachte, staubte und schepperte es täglich von 7 bis 17 Uhr. Der Balkon war naturgemäß nicht nutzbar und so verlegte sich Benno darauf, das Geschehen vom geschlossenen Fenster aus zu beobachten. Baustelle als Katzenkino, Not macht eben erfinderisch.

Unser Bärchen – farewell kleiner Kater

Und dann gab es ja noch das Treppenhaus, das Benno inzwischen neu für sich entdeckt hatte. Voller Begeisterung raste er die Treppen rauf und runter, ließ sich vor der Tür unserer Nachbarin, die über uns wohnt nieder und kommunizierte mehr oder weniger intensiv mit Bolle, dem Kater unserer Nachbarin, zu dessen Teilzeitrevier ebenfalls das Treppenhaus gehörte. Eine Freundschaft entwickelte sich zu unserem Bedauern zwischen den beiden eigenwilligen Samtpfoten nicht. Zu unterschiedlich waren die Auffassungen von Reviergrenzen und Verhaltensregeln. Und so verbrachte unser Schwarzbärchen seinen Lebensabend als alleinstehender alter Herr mit seinen Zweibeinern. Er gesellte sich zu Heidi an den Computer, wo er gelegentlich laut schnarchend seine Facebook-Abenteuer verschlief – oder vielleicht auch erträumte. Er freute sich über unsere Rückkehr vom Einkauf oder Ausflügen, auch dann, wenn es mal keine Begrüßungs-Rinderhack gab. Und er suchte immer unsere wenigstens räumliche Nähe. Ab und an schlenderte er bei uns vorbei, gab oder holte sich einen Kopfstoß oder freundlichen Nasenstüber ab und bestätigte damit seine Zuneigung und unsere Zusammengehörigkeit. Es gab unzählige Rituale, die sich inzwischen eingespielt hatten und die gegenseitigen Bindungen bis zum Schluss verstärkten. So reichte ein Blick, eine Sitzposition, ein dezenter körpersprachlicher Hinweis oder Maunzer und wir wussten recht genau, was er gerade wollte. Auch umgekehrt konnte er in unserem Verhalten oder Stimme lesen, wie in einem offenen Buch.  An diesen Bindungen und dem Grundvertrauen das Katerchens inzwischen zu uns beiden entwickelt hatte, änderten auch die teilweise traumatischen Tierarztbesuche und ihre Ergebnisse nichts. Bärchen war nicht nachtragend, er war einfach ein freundlicher und aufgeschlossener kleiner Kerl, dessen Neugier am Ende immer den Sieg über seine Ängste errungen, dessen Lebenslust die Schicksalsschläge überwunden und der uns durch seine Zuneigung und Vertrauen alles gegeben hat, was eine Samtpfote seinen Menschen geben kann. Seine bösartige Krankheit konnte der Kleine nicht besiegen. In unserer Erinnerung wird er immer bei uns sein. Und als Schiffskater Großtatze in meinen Büchern oder auf seiner persönlichen Facebookseite lebt er auch für seine zahlreichen FreundInnen weiter, die er im Laufe seines realen aber auch virtuellen Lebens gewonnen hat.

Kommentare:

  1. Hallo Wolfgang,
    auch wenn der Abschied von Benno sicherlich ebenso schwer war, wie der von unserer Maus Ende März, so war das dann aber auch ein langes und schönes Katerleben …
    Mitfühlende Grüße von Silke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank SchneiderHein, ja, das war es wohl, sowohl was den Abschied betrifft als auch das relativ lange und sicherlich weitgehend auch schöne Katerleben. Aber die geliebten Samtpfoten gehen immer zu früh, wie auch eure Maus. Liebe Grüße Wolfgang

      Löschen